Chancen der World University Games für unsere Region nutzen, positiven Schwung schon jetzt erzeugen.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen begrüßt das Votum des Sportausschusses, als Städteregion die Bewerbung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes um die World University Games 2025 zu unterstützen und sich bei der Durchführung der Spiele einzubringen. Die Sozialdemokraten mahnen aber auch, den Schwung der Bewerbung schon jetzt für unsere Stadt und die Rhein-Ruhr-Region zu nutzen.
„Die Unterstützung der Bewerbung für dieses sportliche Weltereignis durch die Städte Essen, Bochum, Düsseldorf, Duisburg und Mülheim an der Ruhr ist ein gutes Signal für die interkommunale Zusammenarbeit. Vorangegangene Bewerbungen haben gezeigt, dass die Strahlkraft der ganzen Metropole ein Pfund ist, mit dem zu wuchern es sich lohnt. Beim Blick auf die Infrastruktur, wie zum Beispiel den Nahverkehr, sehen wir ganz konkrete Beispiele, wo wir die Zusammenarbeit der Städte bis zum Jahr 2025 weiter stärken müssen. Ein Pendeln zwischen den Austragungsorten der Weltspiele sollte in unserem Ballungsraum problemlos und bequem möglich sein. So können die Weltspiele einen neuen Schwung in viele altbekannte Projekte bringen. Diesen gilt es zu nutzen“, so Gerd Hampel, stellvertretender sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Michael Schwamborn, Vorsitzender des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe, ergänzt: „Ich freue mich sehr und bin stolz, dass die Stadt Essen ein Austragungsort eines solchen besonderen sportlichen Ereignisses werden kann. Für mich auch ein ganz deutliches Signal der Wertschätzung an den Spitzen- und Breitensport in Essen, der unsere Stadt über Jahrzehnte zu einer weit aufgestellten sportlichen Landschaft verholfen hat. Aber auch ein Kompliment an den Hochschulstandort Essen. Die Spiele stehen auch ganz im Zeichen der Inklusion, denn hier wird erstmals auch der Para-Sport einbezogen. Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe wird sich aktiv in den weiteren Prozess einbringen, um die ‚Universiade‘ zu einer Bereicherung für den Sport und die Menschen in unserer Stadt zu machen. Hinweise, Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere der Vereine sind uns herzlich willkommen.“

„Ein Lichtschein am Horizont auch für die coronageplagten Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers in unserer Stadt. Dieses Ereignis mit Gästen aus der ganzen Welt wird auch ein gutes Jahr für diejenigen Menschen unserer Stadt, die mit dem Tourismus ihr Geld verdienen und auch ein attraktiver Einzelhandel wird profitieren. Zwei Dinge sind darüber hinaus wichtig: Wir müssen diesen positiven Schwung auch schon jetzt in diesen herausfordernden Zeiten erzeugen und nutzen und er muss eine nachhaltige positive Entwicklung bringen. Für beides bedarf es innovativer und moderner Ideen des Stadtmarketings. Hieran wirken wir gerne mit. Wenn wir das Thema sofort richtig anpacken, dann werden wir uns jetzt, 2025 und darüber hinaus als moderne, weltoffene und interessante Stadt des Sports zu präsentieren, die immer einen Besuch wert ist“, so Daniel Behmenburg, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion abschließend.


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