
Lieber Uli, lieber Herr Maron, liebe Familie Maron,
liebe Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde, meine sehr geehrten Damen und Herren,
zunächst möchte ich einem Menschen danken, der diese Gemeinde über viele Jahre hinweg geprägt hat: Lieber Uli, herzlichen Dank für Deinen engagierten Dienst, für Deine Verlässlichkeit und für alles, was Du gemeinsam mit der Gemeinde für die Menschen in Kettwig getan hast. Du hast nicht nur das Gemeindeleben gestaltet, sondern auch immer wieder den Blick über den Tellerrand gewagt und den Kontakt in unseren Stadtteil gesucht und die Ökumene vorangetrieben. Dafür gebührt Dir unser herzlicher Dank.
Persönlich sage ich Danke für die Wertschätzung und das Vertrauen, welches sich im Laufe der Jahre zwischen uns entwickelt hat. Ich freue mich sehr, dass beides über den heutigen Tag hinaus Bestand haben wird und wir immer noch regelmäßig die Gelegenheit zur Begegnung finden.
Gleichzeitig ist heute ein Tag des Aufbruchs. Es ist mir eine große Freude, heute als gewählter Ratsherr für Kettwig Grüße überbringen zu dürfen.
Ein Neuanfang ist immer etwas Besonderes. Für eine Gemeinde beginnt mit einem neuen Pastor ein neues Kapitel. Gleichzeitig beginnt für Sie, lieber Herr Maron, gemeinsam mit Ihrer Familie ein neuer Lebensabschnitt.
Sie verlassen Vertrautes und kommen an einen neuen Ort, an dem vieles erst wachsen darf: neue Beziehungen, neue Aufgaben und auch ein neues Zuhause.
Kettwig ist ein Stadtteil mit einer starken Gemeinschaft. Hier kennt man sich, hier engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich und hier leben Vereine, Kirchen und Initiativen von Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen. Deshalb freue ich mich sehr, dass Sie künftig Teil dieser Gemeinschaft sein werden.
Das Predigtwort des heutigen Gottesdienstes lautet: „Suchet der Stadt Bestes.“ Dieser Satz aus dem Propheten Jeremia beschreibt sehr schön, was auch das Miteinander in Kettwig auszeichnet. Wenn jeder dort, wo er Verantwortung trägt, seinen Beitrag leistet, profitiert am Ende die ganze Gemeinschaft.
Ihre Gemeinde lebt diesen Gedanken bereits auf vielfältige Weise. Ob mit dem Winterspielplatz, der Öffnung des Gemeindehauses für unterschiedlichste Veranstaltungen oder der guten Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen – immer wieder zeigt sich, dass Kirche weit über die eigenen Gemeinderäume hinaus wirkt und das Leben in unserem Stadtteil bereichert. Dafür möchte ich heute ausdrücklich Danke sagen.
Lieber Herr Maron, ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Arbeit mit Freude fortführen und zugleich eigene Akzente setzen können. Ich wünsche Ihnen Begegnungen, die Mut machen, Menschen, die Sie begleiten und unterstützen, und viele Momente, in denen Sie spüren: Hier bin ich angekommen.
Mein besonderer Wunsch gilt auch Ihrer Familie. Ich hoffe sehr, dass Sie sich in Kettwig schnell zu Hause fühlen, dass die neue Wohnung schnell Heimat wird und Ihre Kinder gut in den neuen Schulen ankommen, neue Freundschaften schließen und sich hier genauso wohlfühlen wie ihre Eltern.
Als Ratsherr für Kettwig freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Kirche und Politik haben unterschiedliche Aufgaben, aber sie verbindet das gemeinsame Ziel, das Leben der Menschen vor Ort positiv zu gestalten. Wenn wir dabei miteinander nach dem Besten für unseren Stadtteil suchen, dann ist das ein Gewinn für alle.
Lieber Herr Maron, herzlich willkommen in Kettwig! Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und der gesamten Gemeinde Gottes reichen Segen für den gemeinsamen Weg, der heute beginnt.
Gerne begleite ich Sie dort, wo es gewünscht ist,
Vielen Dank.
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