Das Kunstrasenprogramm der Stadt Essen geht langsam seinem erfolgreichen Ende entgegen. Der nun nötige kontinuierliche Austausch liegt fortan in der Hand der Verwaltung. Deshalb hat sich die SPD-Fraktion im Sportausschuss einen neuen Schwerpunkt für die nächsten Jahre gesetzt.

„Wir brauchen nun ein Jahrzehnt der modernen Umkleidegebäude. Bei nahezu allen Vereinen, die wir im letzten Jahr besuchen durften, sind die Umkleiden das größte Ärgernis. Die Räume und Gebäude sind nicht nur stark in die Jahre gekommen, sie sind teilweise in einem nicht mehr akzeptablen Zustand. Hier zeigt sich, welche Wertschätzung die Politik unserer Stadt den meist ehrenamtlich Aktiven in unseren Sportvereinen entgegenbringt. Da herrscht momentan noch viel Luft nach oben. Deshalb ist es unser Ziel, dass wir jährlich vier bis fünf Umkleidegebäude unserer Essener Sportvereine in den Fokus nehmen und entweder zeitgemäß sanieren oder dort, wo es nötig ist, neu bauen“, so der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Daniel Behmenburg.

„Bei allen Planungen, die wir auf unseren Sportanlagen vornehmen, müssen wir auch mögliche Kooperationen mitdenken, zum Beispiel zwischen den Sportvereinen und Schulen. Das schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten. Konkret denke ich hier an den Ganztag und den schulischen und außerschulischen Sportunterricht,“ ruft Michael Schwamborn, Vorsitzender des Sportausschusses, zu einer Sportpolitik auf, von der alle Akteure gemeinsam profitieren. Die smarte Nutzung der Anlagen bringt für ihn einen weiteren entscheidenden Vorteil mit sich: „Wenn wir Grün- und Freiflächen langfristig erhalten wollen, müssen wir uns überlegen, wie wir bereits bebaute Flächen mehrfach nutzen können. Dies trifft auch auf unsere Sportanlagen zu. In diesem Zuge ist es unerlässlich, moderne und attraktive Umkleiden zu haben, die den Bedürfnissen und Ansprüchen der verschiedenen Nutzerinnen und Nutzer gerecht werden. Aber auch Multifunktionsräume müssen an die diversen Nutzerinteressen angepasst werden. Eine Herausforderung für die Zukunft, der wir uns gerne stellen.“

„Auch wenn heute im Stadtrat unser Haushaltsantrag für moderne Umkleidegebäude durch die CDU/GRÜNE-Ratsmehrheit abgelehnt wurde, geben wir nicht auf. Beim Haushalt 2022 hat die Stadt im Bereich des Spitzensports gezeigt, dass es möglich ist, zusätzliches Geld in Millionenhöhe zweckgerichtet in die Sportinfrastruktur zu stecken. Das ist ein richtiges und wichtiges Signal an den Sport. Diesem Beispiel müssen nun in den Folgejahren zusätzliche Investitionen, vor allem in den Breitensport, folgen. Das Jahr 2022 wird ein gutes Jahr für den Sport,“ ist sich Gerd Hampel, stellvertretender sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sicher. „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass dies keine einzelne Episode bleibt, sondern der Startschuss einer erfolgreichen Serie für den Sport und die vielen tollen Vereine in unserer Stadt. Wir als SPD-Fraktion werden das Thema intensiv verfolgen und uns weiter für ein Modernisierungsprogramm für die Umkleide- und Funktionsgebäude auf unseren Sportplätzen einsetzen.“


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