Bezirksbürgermeister Brenk: Erste Schritte in die richtige Richtung, aber es bleibt noch viel zu tun.

Die Nutzung der Immobilie Rathaus Kettwig treibt die Mitglieder der Bezirksvertretung wie auch die Kettwiger Bürgerschaft seit langer Zeit um. Nunmehr hat die Immobilienverwaltung den Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk über den aktuellen Sachstand informiert:

Die Feuchtesanierung im Erdgeschoss wurde begonnen. Das heißt, dass die Schadstoffsanierung (Ausbau des Holzfußbodens) bis auf den Serverraum abgeschlossen ist. Diese noch ausstehende Schadstoffsanierung wird nun beginnen. Parallel ist bereits die Planung und Angebotseinholung für die Erstellung einer Betonbodenplatte mit Abdichtung, Dämmung und Estrich erfolgt. Der Oberbodenbelag wird dann abhängig von der späteren Nutzung der Räumlichkeiten erstellt. Eine Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.

Im Rahmen der Fassadensanierung wurde das Angebot einer Gerüstbaufirma eingeholt sowie ein Angebot für die Malerarbeiten und für dier Erneuerung der Klappläden, die vor längerer Zeit wegen Unfallgefahr abgebaut wurden. Die Ausführung der Arbeiten ist für August/ September 2020 geplant. In dem Atemzug werden direkt die Dachvorsprünge von den Moosansätzen befreit

Die aktuellen Sanierungsmaßnahmen schlagen mit ca. 280.000,- € zu Buche. Sollten noch Mittel übrig bleiben, ist der rollstuhlgerechte Umbau des Personal-WCs der Stadtteilbibliothek vorgesehen.

„Das sind gute erste Schritte. Dafür danke ich der Verwaltung wie auch allen Fraktionen in der Bezirksvertretung, die das Thema Rathaus Kettwig immer im engen Schulterschluss zur Chefsache gemacht haben“, so Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk in einem ersten Statement. Einen besonderen Dank richtet er an seinen Vorgänger Dr. Michael Bonmann, der dieses Projekt immer federführend und mit viel Herzblut vorangetrieben hat.  Der Bezirksbürgermeister richtet den Blick aber auch nach vorne: „Das kann nur der Anfang sein. Die Nutzung der Hausmeisterwohnung, ein gastronomisches Angebot, öffentliche Toiletten im Rathaus und insbesondere auch die erbetene Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Rathausvorplatzes müssen als nächstes angegangen werden. Ich hoffe sehr, dass auch die neu gewählte Bezirksvertretung sich dieser Fragen fraktionsübergreifend mit einer starken gemeinsamen Stimme annehmen wird. Auch wird darauf zu achten sein, dass das Gerüst schnellstmöglich wieder abgebaut wird und nicht ebenso lang wie in der Vergangenheit den Blick auf dieses schöne Rathaus verstellen und so manches Hochzeitsfoto stören wird.“


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