„Das Thema Schillerwiese in Verbindung mit den beiden Sportvereinen Sportfreunde 07 und Rüttenscheider SC hat in den letzten Wochen für viel öffentliche Diskussion gesorgt. Das war meines Erachtens nicht unbedingt notwendig. Die Rüttenscheider Sportvereine haben uns kurz nach der Wahl angesprochen, welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung es für sie gibt. Auch der Idee, eventuell an einem neuen Standort zu expandieren, war man nicht grundätzlich abgeneigt. Deshalb hat die Verwaltung, aufbauend auf älteren Planungen, einige Ideen entwickelt. Auch wenn die öffentliche Diskussion teilweise hin und wieder anderes vermuten ließ, war für uns als Sportausschuss immer klar, dass die Vereine hierbei das letzte Wort haben“, so Michael Schwamborn, Vorsitzender des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe.

Daniel Behmenburg, Sprecher der SPD im Sportausschuss ergänzt: „Für uns war immer klar, dass wir die Ideen und Anregungen der Verwaltung mit den Vereinen diskutieren wollen. Und dass wir natürlich nichts gegen den Willen der Vereine unternehmen werden, sondern nur im engen Schulterschluss. Auch die Schillerwiese sollte zu jedem Zeitpunkt als Jedermannssportanlage aufrecht erhalten werden. Nachdem uns die Vereine Sportfreunde 07 und Rüttenscheider SC nunmehr dargelegt haben, dass die Ideen der Verwaltung für sie keinen gangbaren Weg darstellen und auch die Sportlerinnen und Sportler auf der Schillerwiese Bedenken angemeldet haben, sind die Vorschläge der Verwaltung zur Entwicklung dieser Sportanlage für die SPD-Fraktion somit vom Tisch.“  

„Die Stimmung in den Vereinen, an ihren Standorten zu bleiben war deutlich und wurde auch wahrnehmbar artikuliert. Auch ich bin vor Ort mehrfach darauf angesprochen worden. Ich bin froh, dass das Votum der Sportvereine in unserem Stadtteil berücksichtigt wurde und die Vereine nun wissen, woran sie sind. Interessant fand ich die zur Weiterentwicklung des Jedermannsbereich auf der Schillerwiese mit neuen Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Klettern und Crossfit. Diese Ideen sollten wir einmal im Hinterkopf behalten“, so Julia Klewin, Rüttenscheider Ratsfrau, abschließend.


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