Die SPD-Fraktion freut sich und ist erleichtert, dass die Rhein-Ruhr-Region den Zuschlag für die Weltspiele der Studentinnen und Studenten verdienterweise erhalten hat. „Nach den schlechten Nachrichten in Sachen Olympia ist es ein tolles Signal, dass dieser 2019 begonnene Bewerbungsprozess um die Universiade 2025 nun von Erfolg gekrönt war. Mein Glückwunsch geht an den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportbund. Danken möchte ich den Kolleginnen und Kollegen des Essener Sports, die gemeinsam mit uns als Sportausschuss dieses Ziel konsequent mit vorangetrieben haben. Nun kann die Stadt Essen wie auch Bochum, Duisburg, Düsseldorf und Mülheim mit der Planung beginnen. Enge Vernetzungen der Hochschulen und des Vereinssports müssen nun vorangetrieben werden. Diese Kooperation der Bildungseinrichtungen und des Sports sind eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, die wir als Politik gemeinsam mit allen Akteuren fördern und stärken müssen“, so Michael Schwamborn, Vorsitzender des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe des Rates der Stadt Essen.

Ingo Vogel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Tourismus ergänzt: „Diese zweitgrößte Multisportveranstaltung der Welt kann einen positiven Schwung für unsere Region weit über den Sport hinaus entwickeln. 14 Tage lang werden wir neben den Sportlerinnen und Sportlern auch Besucherinnen und Besucher aus 170 Ländern bei uns zu Gast haben. Eine einmalige Gelegenheit, uns weltweit als erlebenswerte und freundliche Metropole zu präsentieren. Die gesamte Tourismuswirtschaft unserer Region kann davon nachhaltig profitieren. Hierfür müssen schon heute Konzepte erarbeitet werden. Gerade die Nähe und die Vernetzung der Städte untereinander war ein gewichtiges Argument bei der Bewerbung. Wir müssen beweisen, dass diese Worte auch den Praxistest bestehen. Deshalb gilt es, den Menschen eine mobile Region zu zeigen, in der man schnell von A nach B kommt. Dazu gehören ein zeitgemäßer und komfortabler ÖPNV und attraktive Radwege. Und das alles über Stadtgrenzen hinaus.“

„Bei der Planung und der Durchführung dieses sportlichen Großereignisses müssen auch die vielen Sportvereine in unserer Stadt mitgenommen, eingebunden und eingeplant werden. Diese müssen die Gelegenheit bekommen, sich und ihre Arbeit zu präsentieren und somit für die verschiedenen Sportarten in unserer Stadt zu werben. Dazu gehört eine gute Infrastruktur auf unseren Sportanlagen. Den momentanen Instandhaltungsstau kann die Kommune jedoch nicht alleine schultern, hier ist das Land gefordert, im Hinblick auf 2025 durch flexible Förderprogramme die vielen guten Ideen und Planungen der Aktiven vor Ort zu unterstützen“, so Daniel Behmenburg, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion abschließend.


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