{"id":1775,"date":"2025-07-07T09:30:41","date_gmt":"2025-07-07T09:30:41","guid":{"rendered":"http:\/\/daniel-behmenburg.de\/?page_id=1775"},"modified":"2025-07-28T16:09:19","modified_gmt":"2025-07-28T16:09:19","slug":"kommunalwahlprogramm-2025-der-spd-essen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/daniel-behmenburg.de\/?page_id=1775","title":{"rendered":"Kommunalwahlprogramm 2025 der SPD Essen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Unsere Stadt, unsere Heimat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Essen ist eine Stadt mit einer stolzen und langen Geschichte. Fr\u00fcher war der Bergbau das Herz des Lebens hier. Die Menschen hielten zusammen, selbst in harten Zeiten. Doch die Welt hat sich ver\u00e4ndert und mit ihr die Stadt. Heute ist Essen modern und vielf\u00e4ltig. Aber viele Menschen fragen sich: F\u00fchlt sich Essen noch wie ein echtes Zuhause an?<\/p>\n\n\n\n<p>Julia Klewin und die SPD Essen sagen: Ja! Aber es kann und wird besser werden! Wir erinnern uns an die alten Werte \u2013 an Zusammenhalt und Gemeinschaft \u2013 und verbinden sie mit neuen Ideen. Wir wollen, dass sich alle Menschen in Essen zu Hause f\u00fchlen und mitgestalten k\u00f6nnen. Gemeinsam bauen wir an einer Zukunft, die unsere Stadt lebendig, sicher und gerecht macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel ist eine Stadt, die echte Heimat ist. Eine Stadt, in der sich Menschen gegenseitig helfen und respektieren. Schritt f\u00fcr Schritt ver\u00e4ndern wir Essen. Wir h\u00f6ren zu, wir handeln und wir wachsen \u2013 zusammen. Lassen Sie uns eine Stadt gestalten, die stolz auf ihre Geschichte ist und mutig in die Zukunft blickt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daf\u00fcr geben wir sechs zentrale Versprechen ab:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Mit uns wird das Leben in Essen einfacher.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit uns wird Essen eine Stadt, die wieder funktioniert.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit uns wird das Leben und Wohnen in Essen bezahlbarer.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit uns werden die Stadtmitte und die Stadtteile wieder sicherer und sauberer.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit uns bekommt die Innenstadt ein echtes Update.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit uns wird Essen Zukunfts- und Bildungsstadt. Mit guten und sauberen Schulen, starken Unternehmen und zukunftsf\u00e4higen Arbeitspl\u00e4tzen.\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Ein Alltag der Freude macht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Denken Sie an Ihren Tag: Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn morgens alles reibungslos l\u00e4uft? Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder kommen in einer Kita oder Schule an, in der alles gut funktioniert und Sie wissen, dass die Betreuung verl\u00e4sslich ist. Arztpraxen und Pflegekr\u00e4fte sind in der N\u00e4he, Busse und Bahnen fahren p\u00fcnktlich \u2013 ohne langes Warten oder Stress und ohne, dass sie einen Fahrplan brauchen. In Essen kann das so sein! Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass alle wichtigen Angebote im Alltag zuverl\u00e4ssig funktionieren. Dabei kombinieren wir altbew\u00e4hrte L\u00f6sungen mit verst\u00e4ndlicher, moderner Technik. Sie erhalten einfache Informationen \u2013 ob an Haltestellen oder \u00fcber leicht zu bedienende Anwendungen \u2013 sodass der Alltag f\u00fcr alle sp\u00fcrbar einfacher und angenehmer wird. Dazu geh\u00f6rt auch, dass wir uns f\u00fcr L\u00f6sungen einsetzen, damit wohnortnahe Dienstleistungen der Daseinsf\u00fcrsorge erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Zuhause f\u00fcr alle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Dach \u00fcber dem Kopf ist mehr als nur Wohnen \u2013 es ist die Grundlage f\u00fcr ein gutes Leben. In Essen schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum, der Familien, Alleinerziehenden, Studierenden, Auszubildenen und \u00e4lteren Menschen ein Zuhause bietet, dazu geh\u00f6ren auch Wohnheime f\u00fcr junge Menschen in Ausbildung. Damit dies gelingt, setzen wir klare Regeln: Mindestens 40\u202f% der neu gebauten Wohnungen sollen \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert werden. St\u00e4dtische Immobilien werden gezielt saniert und auf moderne Standards gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt entwickelt sich. Wir beenden die Stadtplanung durch Zufall. Wir planen Neubauten und Sanierungen, um neue Wohnviertel mit bezahlbarer und hoher Lebensqualit\u00e4t zu schaffen. Gemeinschaft steht im Mittelpunkt. Wir h\u00f6ren zu und handeln f\u00fcr ein lebendiges Essen f\u00fcr alle. Ein effizientes Baustellenmanagement ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Um brachliegende Geb\u00e4ude wieder zu beleben, starten wir ein \u201eLost-Places\u201c-Programm. Leerstehende und verwahrloste Immobilien werden abgerissen oder umgestaltet, damit neuer Raum f\u00fcr das Leben entsteht. Mit Konzepten wie Erbbaupacht und strategischem Liegenschaftsmanagement entwickelt die Stadt gezielt eigene Immobilien weiter und nimmt dabei eine aktive Rolle bei der Steuerung und Gestaltung der Stadtplanung ein. Gleichzeitig sorgen wir mit einer Zweckentfremdungssatzung daf\u00fcr, dass Wohnraum nicht weiter seiner Bestimmung entzogen wird. Des Weiteren gehen wir gegen den spekulativen Handel von potenziellen Wohnfl\u00e4chen vor, in dem wir uns f\u00fcr eine Einf\u00fchrung der Grundsteuer C auch in Essen einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir kaufen verst\u00e4rkt sogenannte \u201eSchrottimmobilien\u201c und machen sie wieder lebenswert. Wir wollen mehr bauen, m\u00f6glichst ohne neue Fl\u00e4chen unn\u00f6tig zu versiegeln. Stattdessen schaffen wir moderne Wohnungen in lebendigen Vierteln, die N\u00e4he und Vielfalt f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Stadt lebendig bleibt, vermarkten wir Grundst\u00fccke nur nach klaren Konzepten und nicht nach maximalem Ertrag f\u00fcr die Stadtkasse. Was z\u00e4hlt, ist die Idee dahinter: Wie soll das Geb\u00e4ude genutzt werden? Wie f\u00fcgt es sich in die Nachbarschaft ein? Neue Gr\u00fcnfl\u00e4chen bringen zus\u00e4tzlich frische Luft ins Stadtbild und machen Essen lebenswerter. Wir werden gemeinsam mit unseren Abgeordneten in Bund und Land den A40-Deckel vorantreiben. F\u00fcr neuen Wohnraum und neue Freir\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam geben wir Essen ein neues Gesicht. Wir schaffen lebendige Viertel, in denen Menschen ein gutes und sicheres zuhause finden \u2013 modern, herzlich und voller Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit \u2013 Ein Gef\u00fchl von Geborgenheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sicherheit ist die Grundlage f\u00fcr ein gutes Leben. Jeder soll sich in Essen sicher f\u00fchlen \u2013 in Wohnvierteln, Schulen, Kindertagesst\u00e4tten, auf Stra\u00dfen oder in Parks. Niemand sollte im \u00f6ffentlichen Raum Angst haben m\u00fcssen. Julia Klewin und die SPD Essen sind entschlossen, Gewalt und Kriminalit\u00e4t konsequent zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerechte Lebensverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen verhindern, dass Menschen auf falsche Wege geraten. Wir wollen die unterschiedlichen Sicherheitsakteure st\u00e4rken und setzen gleicherma\u00dfen auf pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen, damit Essen f\u00fcr alle ein sicherer Ort wird. Es gibt keine Akzeptanz gegen\u00fcber Gewalt und Kriminalit\u00e4t. Wer auf die schiefe Bahn ger\u00e4t, dem machen wir Angebote, da wieder herauszukommen. Aber wer diese Angebote nicht annimmt, kann nicht mit unserem Verst\u00e4ndnis rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig werden wir die Ursachen von Unsicherheit angehen. Dunkle Ecken werden durch intelligente Beleuchtungskonzepte erhellt \u2013 in Parks, an Stra\u00dfen und Haltestellen. Angstr\u00e4ume werden identifiziert und umgestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machen Essen zu einem Ort, der offen und tolerant ist. Aber wir sind nicht naiv. F\u00fcr uns gilt: Keine Toleranz der Intoleranz. Mit klaren Ma\u00dfnahmen bek\u00e4mpfen wir Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit, radikalen Islamismus und Rechtsextremismus. Die Demokratief\u00f6rderung wird als Ma\u00dfnahme zur Pr\u00e4vention und zur St\u00e4rkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der kommunale Ordnungsdienst wird verst\u00e4rkt und neue Anlaufstellen entstehen in der ganzen Stadt. Pr\u00e4vention und gezielte Eingriffe greifen ineinander, um langfristige Sicherheit zu schaffen. Gemeinsam mit unserer Partnerinnen und Partnern werden wir die Frauenhilfeinfrastruktur und den Schutz verletzlicher Gruppen ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gutes Leben braucht ein gutes Umfeld. Trotz aller Versprechen und der Selbstvermarktung des amtierenden Oberb\u00fcrgermeisters sehen es doch alle. Das Rathaus hat den Kampf gegen die Verm\u00fcllung der Stadt aufgegeben und produziert Pressebilder, die mit der Realit\u00e4t nichts zu tun haben. Damit machen wir Schluss!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Essener Innenstadt muss wieder zu einem Ort werden, der sauber und sicher ist und an dem man sich auch gern aufh\u00e4lt. Dabei geht es nicht nur um die F\u00f6rderung des Einzelhandels, sondern auch darum, neue Angebote zu schaffen, die den Menschen in der Stadt Raum f\u00fcr Begegnungen, Erholung und kulturelle Aktivit\u00e4ten bieten. Die zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Innenstadt wird gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern entwickelt werden. Ihre Beteiligung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Innenstadt ihren Bed\u00fcrfnissen entspricht und ein lebendiger, attraktiver Ort f\u00fcr alle wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir gehen auch allt\u00e4gliche Probleme an, die ein Gef\u00fchl der Unsicherheit hervorrufen. Aggressives Betteln und den Drogenhandel werden wir entschlossen bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes \u00c4rgernis ist auch der Mangel an \u00f6ffentlichen Toiletten. Seit Jahren fordert der Seniorenrat vergeblich ein Netz an \u00f6ffentlichen Toiletten. Gut sind sie f\u00fcr alle Menschen &#8211; so auch f\u00fcr wohnungslose Menschen als wichtige Anlaufstelle f\u00fcr die t\u00e4gliche Hygiene. Deshalb wird es in f\u00fcnf Jahren \u00fcberall in der Stadt gut erreichbare und selbstreinigende Toilettenanlagen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tierwohl und den Tierschutz wird unter anderem durch die bedarfsgerechte Ausstattung des Albert-Schweitzer-Tierheims sichergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Kinder und Familien \u2013 Herzst\u00fcck unserer Gegenwart und Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Kinder sind die Zukunft und die Gegenwart \u2013 ihre Bildung ist der Schl\u00fcssel zu unserem gemeinsamen Erfolg. Wir m\u00fcssen jetzt handeln und nicht irgendwann. Sonst verlieren wir Generation um Generation.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb beginnen wir schon in den Kindertagesst\u00e4tten, jedes Kind mit einer kostenfreien, warmen und gesunden Mahlzeit zu st\u00e4rken. Schritt f\u00fcr Schritt f\u00fchren wir dieses Angebot zuerst in den Kitas und Grundschulen ein, wo es am dringendsten gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00e4mpfen weiterhin daf\u00fcr, dass das Land Bildungsgeb\u00fchren komplett abschafft. Bis dahin wird Essen alles daf\u00fcr tun um Kita- und OGS-Beitr\u00e4ge sowie Essensgelder sozialer und transparenter zu gestalten und Familien zu entlasten. Gleichzeitig schaffen wir wohnortnahe Unterst\u00fctzungsstrukturen durch modernes Quartiersmanagement, das Familien im Alltag begleitet und neue Perspektiven er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Eltern in Essen werden k\u00fcnftig &nbsp;Beruf und Familie leichter verbinden k\u00f6nnen und eine bessere Familienzeit haben. Daf\u00fcr schaffen wir Angebote, die unterschiedliche Bedarfe abdecken. Das beginnt bei der Deckung 100% der tats\u00e4chlichen Bedarfe f\u00fcr U3 und \u00dc3 Pl\u00e4tze und endet beim Ausbau der Kinderbetreuung in besonderen Lebenslagen. So sorgen wir daf\u00fcr das der Rechtsanspruch auf einen Kita Platz ab dem ersten Lebensjahr ohne Wenn und Aber erf\u00fcllt wird und sich an den Lebensrealit\u00e4ten der Familien orientiert. Daf\u00fcr installieren wir eine unabh\u00e4ngige Rechtsanspruchsberatung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulen werden zu Orten der Kreativit\u00e4t und des Lernens. Digitale und moderne Klassenzimmer und offene Ganztagsangebote bereichern den Unterricht und schaffen eine gute Lernumgebung.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Schulbetrieb besser zu organisieren, stellen wir zus\u00e4tzliche Mitarbeitende f\u00fcr Verwaltungsaufgaben ein, die besonders in Spitzenzeiten f\u00fcr verl\u00e4ssliche und schnelle Unterst\u00fctzung sorgen. Dadurch entlasten wir die Lehrkr\u00e4fte und erm\u00f6glichen es ihnen, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Welt ver\u00e4ndert auch die Art wie wir lernen und arbeiten. Die Schulen erhalten eine starke digitale Infrastruktur, die durch eigene IT-Support-Teams dauerhaft betreut wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein neuer Leitfaden erm\u00f6glicht Kindern und Jugendlichen die Nutzung von Schulh\u00f6fen auch au\u00dferhalb des Unterrichts \u2013 als Treffpunkte f\u00fcr die Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Berufskollegs werden gezielt weiterentwickelt, um Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler optimal auf&nbsp; ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Wir reduzieren die Klassengr\u00f6\u00dfen, f\u00f6rdern neuzugewanderte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und unterst\u00fctzen alle mit individueller F\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Essener erneuert dar\u00fcber hinaus das Versprechen Aufstieg durch Bildung. Wir werden uns daher aktiv daf\u00fcr einsetzen das in Essen ein weiterer Standort des Talentkollegs Ruhr angesiedelt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bildung ist mehr als Wissen. Auch die politische Bildung werden wir mithilfe des Hauses der Essener Geschichte\/des Stadtarchives, der alten Synagoge und weiterer Partner st\u00e4rken. Stadtteilbibliotheken und Kulturzentren bauen wir zu lebendigen Treffpunkten aus. Hier k\u00f6nnen Menschen lesen, diskutieren und kreativ sein. Gleichzeitig st\u00e4rken wir die Kinder- und Jugendarbeit nachhaltig und sichern die Vielfalt der Tr\u00e4ger, damit jede Familie das passende Angebot findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam geben wir jungen Menschen eine Stimme und f\u00f6rdern ihre Mitwirkung in der Gesellschaft. Daf\u00fcr sichern wir das Projekt MitWirkung und bauen es weiter aus. Denn Essen wird mit uns eine Stadt sein, die allen zuh\u00f6rt. Genau deshalb werden Kinder und Jugendeinrichtungen erhalten und ausbauen &#8211; mit einer verl\u00e4sslichen, langfristigen und ausk\u00f6mmlichen Finanzierung. Wir stehen klar hinter den Jugendverb\u00e4nden, die als Werkst\u00e4tten der Demokratie, jungen Menschen erm\u00f6glichen selbstorganisiert ihre Ideen und W\u00fcnsche einer besseren Gesellschaft ganz praktisch zu erleben und umzusetzen. Junge Menschen finden damit \u00fcberall in der Stadt wohnortnahe gesch\u00fctzte R\u00e4ume, in denen sie sich entfalten, begegnen und Gemeinschaft erleben k\u00f6nnen, unabh\u00e4ngig von Herkunft oder finanzieller Situation.<\/p>\n\n\n\n<p>Familien stehen im Zentrum unseres Handelns. In Essen sollen sie optimale Bedingungen vorfinden \u2013 mit einer exzellenten Gesundheitsversorgung, bezahlbarem Wohnraum und einer kinderfreundlichen Infrastruktur. Wir bauen mehr Kita-Pl\u00e4tze, gewinnen gezielt Fachkr\u00e4fte und modernisieren Spielpl\u00e4tze und Schulh\u00f6fe. Das Schulangebot werden wir gezielt und bedarfsgerecht ausbauen, dazu geh\u00f6rt auch eine neue Gesamtschule im Essener S\u00fcden. Spielpl\u00e4tze sollen attraktiv sein, Inklusion leben und ein einladender Ort der Begegnung f\u00fcr alle Generationen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Verbindung von Schule und Hochschule st\u00e4rken wir durch neue Strukturen. Berufsorientierung, lebenslanges Lernen und individuelle Unterst\u00fctzung stehen im Fokus. Die Digitalisierung erleichtert den Schulalltag und erm\u00f6glicht allen Kindern gleiche Chancen. Unsere Ma\u00dfnahmen schaffen ein Bildungssystem, das die Talente jedes Einzelnen entfaltet und auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Schritten geben wir Familien und Kindern in Essen ein Umfeld, das ihnen Perspektiven bietet, unabh\u00e4ngig von der Herkunft oder dem Geldbeutel der Eltern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leben und Zusammenhalt \u2013 Gemeinsam in eine starke Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich dreht sich alles um das Wesentliche: unser Miteinander. Essen soll eine Stadt werden, in der sich jeder sicher, geborgen und gl\u00fccklich f\u00fchlt. Julia Klewin und die SPD Essen setzen sich daf\u00fcr ein, dass Mieten bezahlbar bleiben, unsere Stadt sicherer, sauberer sowie attraktiver wird und wirtschaftliche Unsicherheiten der Vergangenheit angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wenn Schulen, Kitas, Familien und alle anderen Bereiche gut zusammenarbeiten, kann unser Zusammenhalt wachsen. Wir m\u00f6chten, dass alle in Essen ihr pers\u00f6nliches Gl\u00fcck finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesundheitsversorgung st\u00e4rken wir mit einem neuen kommunalen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Damit schlie\u00dfen wir L\u00fccke bei der fach\u00e4rztlichen Versorgung, &nbsp;wir sorgen daf\u00fcr, dass alle die Hilfe bekommen, die sie brauchen und das m\u00f6glichst wohnortnah. Kinder stehen bei uns besonders im Fokus. Kurzfristig werden wir ein Sofortprogramm Kindergesundheit auflegen, langfristig &nbsp;werden wir ein gezieltes Konzept gegen Kinderarmut etablieren. Wir bek\u00e4mpfen Einsamkeit mit Programmen, die Menschen wieder zusammenbringen und die Gemeinschaft st\u00e4rken. Die Zentren 60plus werden wir zu Gemeinschaftsorten weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine wirksame Gesundheitspolitik beginnt bereits, bevor Krankheiten auftreten. Essen k\u00fcmmert sich k\u00fcnftig fr\u00fchzeitig um das Wohl ihrer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Daher erweitern wir unsere Pr\u00e4ventionsarbeit, zum Beispiel durch leicht zug\u00e4ngliche und kostenfreie Sport- und Bewegungsangebote.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch mit Blick auf die mentale Gesundheit wird Essen besser werden. Wir finden uns nicht damit ab, dass Essen im psychotherapeutischen Bereich deutlich unterversorgt ist. Momentan wartet man drei bis sechs Monate auf einen Therapieplatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Essen pflegt in Zukunft einen ganzheitlicheren Blick auf die Gesundheitsversorgung. Deshalb achten wir auch auf erg\u00e4nzende Angebote wie Physio- und Ergotherapie, Logop\u00e4die und Apotheken sowie Sanit\u00e4tsh\u00e4user und alle Bereiche der station\u00e4ren und ambulanten Pflege.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Menschen in schwierigen Lebenssituationen besser zu unterst\u00fctzen, bauen wir die Streetwork-Angebote insbesondere in den Stadtteilen aus. Besonders in der Suchtpr\u00e4vention wollen wir schneller und unkomplizierter helfen. Zus\u00e4tzlich werden wir das Konzept der Drogenkonsumr\u00e4ume und weiterer Anlaufstellen \u00fcberarbeiten,&nbsp; um Unterst\u00fctzung zielgerichtet anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klare Zeichen in der Integration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Essen war immer eine Stadt, die durch Einwanderung gepr\u00e4gt worden ist. Wir m\u00f6chten, dass Integration gelingt und als Chance verstanden wird. Daher setzen wir in der Integrationsarbeit klare Zeichen. Die Stabstellen f\u00fcr Integration in den Bezirken werden nicht nur gest\u00e4rkt, sondern dauerhaft gesichert. Sie bilden die Basis, um lokalen Herausforderungen direkt zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen auf verbindliche Arbeitsb\u00fcndnisse zwischen neuzugewanderten Menschen und professionellen Beratungskr\u00e4ften, die gleich nach der ausl\u00e4nderbeh\u00f6rdlichen Erstanmeldung an den Start kommen. Wichtige Themen der individuellen Integration k\u00f6nnen so strukturiert abgearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Programm Armutsmigration aus S\u00fcdost-Europa bietet gezielte Unterst\u00fctzung, bek\u00e4mpft die Ursachen von Armut und erm\u00f6glicht Teilhabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichberechtigte Teilhabe bedeutet auch die Einhaltung von Regeln. Diese setzen wir durch, auch um die Belastung in den Wohnquartieren m\u00f6glichst gering zu halten und ein lebenswertes Umfeld f\u00fcr alle zu garantieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprache \u00f6ffnet T\u00fcren. Intensive Sprachf\u00f6rderprogramme helfen dabei, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu erm\u00f6glichen. Egal ob in Bildung, Beruf oder Alltag \u2013 wir f\u00f6rdern die aktive Beteiligung aller. Dabei st\u00e4rken wir auch Immigrantenvereine, indem wir Fortbildungen anbieten und ihre Kapazit\u00e4ten erweitern. So geben wir ihnen die Werkzeuge, um ihre Anliegen selbstbewusst zu vertreten, die Gemeinschaft zu st\u00e4rken und um handlungsf\u00e4hige Partner aus der Migrationsgesellschaft f\u00fcr die Kommune zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sogenannte Essener Modell wird ausgeweitet, um den generations\u00fcbergreifenden Duldungsstatus aufzuheben und den Betroffenen eine dauerhafte Bleibeperspektive mit den verbundenen Chancen und Integrationserwartungen zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam gestalten wir Essen zu einer Stadt, in der sich alle zu Hause f\u00fchlen. Unsere Basis daf\u00fcr ist gegenseitiger Respekt und das Anerkennen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie rechtlicher Bestimmungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umwelt und Mobilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer umfassenden Strategie machen wir Essen gr\u00fcner und lebenswerter. Wir ordnen Verkehrsfl\u00e4chen neu, verbinden st\u00e4dtische Mobilit\u00e4t mit Umweltschutz und f\u00f6rdern bewusst eine klimawiderstandsf\u00e4hige Stadtentwicklung, die Starkregen, Hitze und Trockenphasen aktiv begegnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen auf praktikable und pragmatische L\u00f6sungen. Statt unrealistischer Vorzeigeprojekte bauen wir Radwege, dort wo sie wirklich gebraucht werden. Fu\u00dfwege werden gesch\u00fctzt und instandgesetzt. Wo keine klare Trennung von Rad- und Autoverkehr m\u00f6glich ist, wollen wir Tempo 30 auch auf einspurigen Hauptverkehrsstra\u00dfen umsetzen \u2013 f\u00fcr mehr Sicherheit und Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00f6ffentliche Nahverkehr wird nahtlos eingebunden, damit er f\u00fcr alle zur besten Wahl wird. Busse und Bahnen sollen nicht nur h\u00e4ufiger fahren, sondern auch barriere- und emissionsfrei sein \u2013 eine echte Alternative zum Auto. Dazu geh\u00f6rt auch der Umbau zu barrierefreien Haltestelle mit wesentlich h\u00f6herer Priorit\u00e4t und Geschwindigkeit als bisher. Unser Ziel ist ein Mobilit\u00e4tskonzept, das keinen Fahrplan braucht. F\u00fcr besondere Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche muss es denselben Zugang zu kosteng\u00fcnstigen bis kostenfreien Tickets geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Mobilit\u00e4tskonzepte machen den Alltag nachhaltig. Park-and-Ride-Pl\u00e4tze und flexible Car- sowie Bikesharing-Angebote bringen Bewegung in die Stadt. Parkleitsysteme, Quartiersparkh\u00e4user und angepasste Geb\u00fchren sorgen f\u00fcr Ordnung und Komfort. Elektromobilit\u00e4t bekommt Raum \u2013 mit einer noch besseren Ladeinfrastruktur. Wir k\u00fcmmern uns um einen fairen Wettbewerb auf dem Taximarkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verwandeln versiegelte Fl\u00e4chen in gr\u00fcne Oasen die aktiv dazu beitragen, das Stadtklima zu verbessern. Naturnahe Parks, gr\u00fcne D\u00e4cher und begr\u00fcnte Fassaden, mehr B\u00e4ume und geschaffene Freir\u00e4ume sind nicht nur sch\u00f6n anzusehen, sondern helfen dabei, Hitze zu reduzieren, Luft zu reinigen und Regenwasser aufzunehmen. Dar\u00fcber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt, die das Leben in der Stadt bereichern und die Temperaturen in der Stadt absenken. Denn Hitzeinseln machen den Menschen zu schaffen. Zus\u00e4tzlich wird das Angebot an Trinkwasserbrunnen stadtweit weiter ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Moderne Energiel\u00f6sungen f\u00fcr alle \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude, wie z.B. Solaranlagen auf D\u00e4chern sowie Ma\u00dfnahmen zur energetischen Sanierung, Gr\u00fcnd\u00e4cher und Regenwassernutzung, sind unser st\u00e4dtischer Beitrag, um bis sp\u00e4testens 2040 klimaneutral zu werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Klimaziele zu erreichen, setzen wir uns f\u00fcr eine Energie-, Verkehrs- und W\u00e4rmewende ein, in der intelligente L\u00f6sungen f\u00fcr alle Stadtquartiere gefunden werden. Um f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsgruppen eine bezahlbare W\u00e4rmeversorgung sicherzustellen, werden wir gemeinsam mit den Stadtwerken und weiteren Partnern W\u00e4rmekonzepte mit einer Priorisierung von Fernw\u00e4rmel\u00f6sungen angehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Moderne Technologien und Innovationen schaffen Arbeitspl\u00e4tze und st\u00e4rken die lokale Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt auf Sparzw\u00e4nge setzen wir auf Investitionen: Infrastruktur, Bildung und soziale Projekte haben Vorrang. Klar definierte Finanzierungsoptionen sichern diese Vorhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorhaben d\u00fcrfen aber Menschen nicht \u00fcberfordern oder f\u00fcr neue Ungerechtigkeiten sorgen. Unsere Klima- und Mobilit\u00e4tspolitik ist pragmatisch, sozial gerecht und f\u00fcr alle Menschen bezahlbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Moderne Verwaltung und gute Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke Stadt braucht eine Verwaltung, die den Menschen nahe ist und ihre Anliegen z\u00fcgig und unkompliziert l\u00f6st. Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der st\u00e4dtischen Unternehmen leisten jeden Tag wertvolle und gute Arbeit. Sie haben ein gutes, modernes und gesundheitsf\u00f6rderndes Arbeitsumfeld mehr als verdient!<\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt generell f\u00fcr alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Essen. Tarifbindung und faire L\u00f6hne sind f\u00fcr uns keine Option, sie sind ein Muss. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Wirtschaftsverb\u00e4nden schaffen wir ein starkes Fundament f\u00fcr die Zukunft \u2013 f\u00fcr die Menschen und die Unternehmen in Essen. \u00d6ffentliche Auftr\u00e4ge ab einem bestimmten Volumen werden nur noch an tarifgebundene Unternehmen vergeben. Gleichzeitig f\u00f6rdern wir mittelst\u00e4ndische Unternehmen und das Kleingewerbe sowie das Handwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn. Wir schaffen Klarheit und sorgen daf\u00fcr, dass auch die Tarifstruktur in allen st\u00e4dtischen Unternehmen einheitlich und gerecht wird. Der Tarifvertrag des \u00f6ffentlichen Dienstes bietet dabei klare Orientierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden unterschiedliche Rahmenbedingungen f\u00fcr kommunalpolitische T\u00e4tigkeiten verbessern, damit sich die Vereinbarkeit zwischen Ehrenamt mit Privatleben und Beruf erh\u00f6ht und Mandate in unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen machbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Anteil von Frauen in F\u00fchrungspositionen zu erh\u00f6hen, werden wir insbesondere f\u00fcr die st\u00e4dtischen Beteiligungsunternehmen Zielgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr einen Frauenanteil definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Verwaltung wird digitaler und zug\u00e4nglicher \u2013 mit einfach nutzbaren Online-Angeboten, einer zentralen Servicenummer und kostenlosem WLAN an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen sowie in Bussen und Bahnen. Das spart Zeit und macht den Alltag einfacher.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange Wartezeiten geh\u00f6ren der Vergangenheit an. Mit einer besseren Personalplanung sorgen wir daf\u00fcr, dass die Anliegen der Menschen schnell bearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Starker Standort mit Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Essen verf\u00fcgt \u00fcber eine lange industrielle Tradition und ein vielf\u00e4ltiges Netzwerk kleiner und mittelst\u00e4ndischer Unternehmen sowie internationaler und b\u00f6rsennotierter Unternehmen. Um den regionalen Wirtschaftsstandort zu st\u00e4rken und die lokale Innovationskraft nachhaltig zu f\u00f6rdern, werden wir b\u00fcrokratische H\u00fcrden f\u00fcr Handwerk und Industrie abbauen, gezielte F\u00f6rderprogramme auflegen und den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups intensivieren. Durch den Aufbau regionaler Innovationscluster schaffen wir einen fruchtbaren Boden f\u00fcr zukunftsweisende Ideen und Technologien, die Essens Wirtschaftskraft nachhaltig st\u00e4rken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Transformation spielt eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die Zukunft Essens. Wir werden umfassend in den Ausbau einer leistungsf\u00e4higen digitalen Infrastruktur investieren, darunter verbesserte Breitbandnetze und die Schaffung von Innovationszentren. Durch die Einbindung etablierter Forschungseinrichtungen wie der Universit\u00e4t Duisburg-Essen machen wir alle Wirtschaftszweige fit f\u00fcr die digitalen Herausforderungen von morgen und setzen neue Wachstumsimpulse.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentral f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung ist auch eine umweltfreundliche Ausrichtung, die den Strukturwandel vorantreibt. Wir werden den verst\u00e4rkten Einsatz erneuerbarer Energien weiter f\u00f6rdern, energieeffiziente Produktions- und Logistikprozesse etablieren und gezielt in klimafreundliche Technologien investieren. Damit schaffen wir nicht nur \u00f6kologische Vorteile, sondern auch neue Arbeitspl\u00e4tze in Zukunftsbranchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Essen als regionalen und \u00fcberregionalen Wirtschaftsstandort zu st\u00e4rken, werden wir bestehende Infrastruktur modernisieren und neue, zukunftsorientierte Projekte umsetzen. Dazu geh\u00f6ren der Ausbau von Verkehrsanbindungen, die Optimierung urbaner Logistikl\u00f6sungen und die F\u00f6rderung nachhaltiger Mobilit\u00e4tskonzepte. So verbessern wir die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Stadt und vernetzen Essen noch enger mit dem Ruhrgebiet und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftlicher Fortschritt kann jedoch nur dann nachhaltig gelingen, wenn er am Menschen orientiert ist. Deshalb stehen die Qualifizierung und Weiterbildung der Arbeitskr\u00e4fte im Mittelpunkt. Wir nehmen Jugendliche in den Blick, die ohne Abschluss die Schule verlassen, f\u00f6rdern den \u00dcbergang Schule und Beruf und bek\u00e4mpfen Jugendarbeitslosigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden ein umfassendes Angebot zur beruflichen Weiterbildung schaffen, das insbesondere Besch\u00e4ftigten in traditionellen Industriezweigen hilft, sich auf die neuen Anforderungen der digitalen und nachhaltigen Wirtschaft einzustellen. Wirtschaftlicher Fortschritt bedeutet f\u00fcr uns auch faire L\u00f6hne und soziale Absicherung. Dabei stehen wir weiterhin geschlossen an der Seite der lokal organisierten Gewerkschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den regionalen Wirtschaftsstandort zu st\u00e4rken und die lokale Innovationskraft nachhaltig zu f\u00f6rdern, werden wir b\u00fcrokratische H\u00fcrden abbauen, gezielte F\u00f6rderprogramme auflegen und den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups intensivieren. Zus\u00e4tzlich werden wir die St\u00e4rkung der lokalen Migranten\u00f6konomie weiter vorantreiben und ihre wirtschaftlichen Potentiale ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Essen braucht verst\u00e4rkt Fach- und Arbeitskr\u00e4fte. Wir werden unsere Beh\u00f6rden und \u00c4mter deshalb weiter interkulturell \u00f6ffnen und personell so aufstellen, dass Zuwanderung in den Arbeitsmarkt effizient, serviceorientiert und respektvoll begleitet wird und Fach- und Arbeitskr\u00e4fte sich dauerhaft niederlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Minderung des Fachkr\u00e4ftemangels setzt Essen st\u00e4rker auf Ma\u00dfnahmen wie die Beschleunigung von Anerkennung von Qualifikationen, den Ausbau&nbsp; berufsbezogener Sprachf\u00f6rderung und ihre Integration in Ausbildung und Weiterbildung, den Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden und die schnellere Bearbeitung von Aufenthaltstiteln sowie Arbeitsgenehmigungen, die bessere Verzahnung der Zust\u00e4ndigkeiten von Jobcentern, Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden und Anerkennungsstellen, die aktive Einbindung von Betrieben durch Anreizprogramme, bedarfsgerechter Qualifizierungsangebote und migrationsspezifischer Arbeitsvermittlungsdienste und Beratungsstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sport und Bewegung \u2013 Gemeinsam stark und aktiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sport ist ein zentraler Bestandteil des Lebens in Essen und ein unverzichtbarer Faktor f\u00fcr die Gesundheit und das soziale Miteinander. Besonders die Sportvereine leisten Herausragendes: Neben sportlichen F\u00e4higkeiten vermitteln sie Werte wie Teamgeist sowie &nbsp;Fairplay und bieten Kindern und Jugendlichen wichtige Anlaufpunkte. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterst\u00fctzung. Dazu geh\u00f6rt die Instandhaltung von Sportanlagen, einschlie\u00dflich Umkleiden und sanit\u00e4ren Einrichtungen sowie die z\u00fcgige Umsetzung von Bau- und Modernisierungsma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Vereine stehen vor Platzproblemen, daher werden wir ein \u201eJahrzehnt der Kleinspielfelder\u201c einleiten und Sportanlagen mit solchen erg\u00e4nzen. Dies wird den Trainings- und Spielbetrieb, besonders bei den j\u00fcngsten Spielerinnen und Spielern, st\u00e4rken. Doch nicht nur Fu\u00dfball, sondern auch andere Sportarten an Land, im Wasser oder auf dem Wasser werden wir verst\u00e4rkt f\u00f6rdern \u2013 sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport. Denn nur aus einer breiten Basis entstehen sp\u00e4ter Spitzenleistungen, die unsere Stadt auch international repr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir schaffen Sportangebote im \u00f6ffentlichen Raum, die von allen nutzbar sind. Au\u00dferdem unterst\u00fctzen wir die Kooperationen von Sportvereinen und Schulen. Das betrifft nicht nur das sportliche Angebot, sondern auch die multifunktionale Nutzung von R\u00e4umen auf den Sportanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Anliegen ist der Kampf gegen Gewalt im Sport. Wir werden mit juristischen Mitteln sicherstellen, dass sich alle Menschen auf unseren Sportanlagen sicher f\u00fchlen, insbesondere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Ebenso dr\u00e4ngt der Fachkr\u00e4ftemangel in Schwimmb\u00e4dern auf L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sportliche Gro\u00dfereignisse bieten Chancen, nicht nur die Metropole ins Rampenlicht zu r\u00fccken, sondern auch heimische Vereine zu f\u00f6rdern und nachhaltig zu st\u00e4rken. Dabei ist wichtig, dass diese Events einen klaren Mehrwert f\u00fcr die lokale Vereinslandschaft bieten. Gleichzeitig werden wir die Sportf\u00f6rderung transparenter und effizienter gestalten, etwa durch eine Digitalisierung der Verwaltung und eine bessere Nutzung von F\u00f6rderprogrammen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.<\/p>\n\n\n\n<p>Steigende Kosten belasten viele Vereine, weshalb wir innovative Ideen st\u00e4rker f\u00f6rdern und Unterst\u00fctzung gezielter und zeitgerechter bereitstellen werden. Gemeinsam werden wir eine starke und zukunftsf\u00e4hige Sportlandschaft schaffen, die allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger offensteht und sowohl Breiten- als auch Spitzensport f\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Schwimmb\u00e4der werden wir erhalten und zu modernen und zeitgem\u00e4\u00dfen Orten des Sports und der Freizeitgestaltung machen. Mehr Lehrschwimmbecken werden wir dort planen, wo sie ben\u00f6tigt werden, damit jedes Kind in unserer Stadt schwimmen lernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur im Sport, auch in unseren Stadtteilen w\u00e4re ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein Gro\u00dfteil des \u00f6ffentlichen Lebens nicht denkbar. Dieser Einsatz f\u00fcr unsere Gesellschaft verdient neben der Wertsch\u00e4tzung auch handfeste Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kultur verbindet Menschen \u2013 und st\u00e4rkt den Zusammenhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Essen lebt Kultur: Philharmonie, Aalto- und Grillo-Theater, Museum Folkwang und das Ruhrmuseum auf Zollverein strahlen weit \u00fcber unsere Stadtgrenzen hinaus. Die Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste zieht junge Talente aus aller Welt an und sorgt daf\u00fcr, dass in Essen kreative K\u00f6pfe zusammenkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Kultur findet nicht nur an diesen Orten statt. In allen Stadtteilen sorgen Initiativen, kleine Galerien und Stra\u00dfenfestivals daf\u00fcr, dass hier nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt wird. Genau das macht Essen zu einem Ort, an dem man gerne lebt.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Zeit, in der wir oft unterschiedlicher Meinung sind, schafft Kultur R\u00e4ume f\u00fcr Begegnung und Austausch. Sie bringt uns zum Lachen, Staunen und Nachdenken \u2013 und erinnert uns daran, was uns verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit suchen Firmen die kl\u00fcgsten K\u00f6pfe. Ein vielf\u00e4ltiges Kulturangebot macht Essen als Arbeitsort attraktiv und hilft, Fachkr\u00e4fte aus aller Welt zu gewinnen. Kunst und Kultur sind also nicht nur ein Gewinn f\u00fcrs Herz und Verstand, sondern auch f\u00fcr die Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die kulturelle Vielfalt Essens weiter zu f\u00f6rdern, stellen wir sicher, dass unsere Kulturinstitutionen wie die Philharmonie, das Aalto- und Grillo-Theater, das Museum Folkwang und das Ruhrmuseum \u00fcber ausreichende Mittel und Personal verf\u00fcgen und die freie Kulturszene gest\u00e4rkt wird. Durch starke Kooperationen zwischen diesen Einrichtungen sowie der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste entstehen innovative Ideen und besondere Projekte, die das kulturelle Leben bereichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem bieten wir Programme an, die speziell Menschen ansprechen sollen, die bisher wenig Kontakt zu Kunst und Kultur hatten. Ziel ist es, Kultur f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen und das Miteinander in der Gesellschaft zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alte Synagoge ist auf dem besten Weg, eine der wichtigsten St\u00e4tten j\u00fcdischer Kultur und Geschichte in Deutschland zu werden. Gemeinsam mit der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Essen unterst\u00fctzen wir ihre Weiterentwicklung durch eine ordentliche personelle und finanzielle Ausstattung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Angebot an Sie \u2013 Gemeinsam in eine neue Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geht es Ihnen heute besser als vor zehn Jahren? Unser Wahlprogramm ist mehr als eine Liste von Forderungen. Es ist unsere Vision und eine Einladung an Sie, aktiv mitzugestalten, wie Essen in Zukunft aussehen soll. Wir glauben, dass Essen eine neue Richtung braucht \u2013 eine, die Mut und neue Ideen vereint. Wir brauchen eine Oberb\u00fcrgermeisterin, die mutig vorangeht, die nicht Dienst nach Vorschrift macht, sondern die gestaltet statt verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir tr\u00e4umen von einer Stadt, in der das Leben sicherer und besser wird. Eine Stadt, in der Tradition wichtig bleibt, aber der Blick voller Zuversicht nach vorne gerichtet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich vor, Essen wird zu einem Ort, an dem alle sich willkommen f\u00fchlen, in dem Gemeinschaft und Lebensfreude wachsen. Lassen Sie uns gemeinsam diese Zukunft gestalten. Essen steht vor gro\u00dfen Aufgaben. Gemeinsam k\u00f6nnen wir sie l\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Stadt, unsere Heimat Essen ist eine Stadt mit einer stolzen und langen Geschichte. Fr\u00fcher war der Bergbau das Herz des Lebens hier. Die Menschen hielten zusammen, selbst in harten Zeiten. Doch die Welt hat sich ver\u00e4ndert und mit ihr die Stadt. Heute ist Essen modern und vielf\u00e4ltig. 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